Das Metabolische Syndrom

Schwindel, eine ungewollte Karussellfahrt

Kennen Sie auch dieses unangenehme Gefühl von plötzlich auftretendem Schwindel mit dem Empfinden, dass sich alles dreht oder schwankt?

Je nach Ursache kann dieser Schwindel (Vertigo) unterschiedlich lange anhalten und beim Liegen oder in Bewegung auftreten. Zusätzlich kann ein Gefühl der Übelkeit oder Benommenheit wahrgenommen werden.

Ist hier das Gleichgewicht die Ursache, dreht es sich in den meisten Fällen um einen gutartigen Lagerungsschwindel

Seltener tritt dieser Lagerungsschwindel infolge von Durchblutungsstörungen, Kopfverletzungen, Mittelohrentzündungen oder langem Liegen durch Krankheit auf. 

Aber wie kommt es zu dem gutartigen Lagerungsschwindel?

Unser Gleichgewichtsorgan beinhaltet unter anderem 3 flüssigkeitsgefüllte Bogengänge, die dafür verantwortlich sind, das wir wahrnehmen, wie und in welcher Richtung sich unser Kopf bewegt. So erhalten wir immer das selbstverständliche Gefühl, welche Lage oder Position unser Kopf zur Umgebung hat. 

Am Ende der Bogengänge befinden sich kleine Erweiterungen, die Sinneshärchen und winzig kleine Kristalle (Otolithen) beherbergen. Diese sind für die Wahrnehmung von Beschleunigung und Schwerkraft verantwortlich.

Raus aus der Komfortzone!

Manchmal lösen sich einzelne Otolithen und geraten in einen der Bogengänge. Dort treiben sie dann ihr Unwesen, womit unser Gleichgewichtssinn und unsere Wahrnehmung für Bewegung und unser Gefühl für die richtige Position im Raum empfindlich gestört sind.

Typische Symptome:

Schwindel tritt für einige Sekunden bis maximal 5 Minuten auf,

Schwindel wird meist durch eine der folgenden Bewegungen verursacht: 

  • rasche Kopfbewegungen,
  • durch Bücken,
  • in liegender Position und beim Herumdrehen

der Schwindel löst Übelkeit aus, in seltener Verbindung mit Erbrechen.

Der gutartige Lagerungsschwindel ist zwar harmlos, für Betroffene aber sehr unangenehm und verunsichernd. Die Diagnose ist einfach und kann leicht von anderen Schwindelformen unterschieden werden und die Behandlung ist unkompliziert. 

Dieser Lagerungsschwindel kann oft von selbst wieder vergehen und es besteht die Möglichkeit, einfach abzuwarten. Dies kann aber bis zu 3 Monate dauern.

Es besteht aber auch die Alternative, diesen gutartigen Lagerungsschwindel mit dem sogenannten Lagerungsmanöver aufzuheben.

Gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten

Das Lagerungsmanöver bei gutartigen Lagerungsschwindel

Dabei führe ich nach kurzer Diagnostik, je nachdem, wo der Kristall hingerutscht ist, eine bestimmte Folge von einfachen Bewegungen mit dem Patienten durch, damit die losen Kristalle mobilisiert werden, um sich an geeigneter Stelle festzusetzen. 

Bei 60-70 % ist der Schwindel mit nur einem Lagerungsmanöver behoben.

Ansonsten wiederholte ich die Übung. 

Bei sehr starkem Schwindel allerdings führe ich dieses Manöver besser am Folgetag fort, um beim Patienten nicht zu starke Übelkeit aufkommen zu lassen.

Es gibt zwar viele Anleitungen hierzu im Internet, um die Übung selber durchzuführen, aber wichtig ist, dass Sie das Lagerungsmanöver bei heftigem Schwindel und insbesondere beim ersten Mal nicht alleine durchführen, um sich nicht selber zu gefährden.

Gerne werde ich Sie in meiner Praxis anleiten, welche Methode Sie anwenden, um herauszubekommen, auf welcher Seite sich ein Kristall gelöst hat. 

Danach zeige ich Ihnen die passende Übung, die wir gemeinsam durchführen werden, damit Sie sich selber auch bei einem späteren Schwindelanfall durch einen losgelösten Kristall sicher und richtig helfen können und zu Ihrem natürlichen Gleichgewicht zurückfinden.

Für weitere Informationen rund um dieses Thema sprechen Sie mich gerne an: 

 0157-50117175